Sibirisches Abdichtband

für Blockbohlen- und Rundstamm-Häuser

Massive Holzhäuser aus Naturstämmen oder Blockbohlen haben ungeachtet hysterischer U-Wert-Berechnungen eine hervorragende Wärmebilanz und stets ein gutes Raumklima, durchaus mit Hanf- und Lehm-Häusern vergleichbar.

Blockhaus in den Alpen


Tendenzielle Schwachpunkte eines jeden Blockholzhauses sind die Fugen zwischen den Holzbalken oder Stämmen und an den Verbindungen. Blockholzhäuser stehen 100 Jahre und länger. Von den vielen Materialien, die für die Zwischenlagen und Fugen genutzt wurden und werden, besteht nur die Hanf-Fuge ebenfalls 100 Jahre und länger.

  • sibirisches Abdichtband: Rolle mit 16 cm breitem Faserband (dünnlagig)

Abdichtband zwischen Blockbohlen

Blockbohlen werden in der Regel mit zwei-, drei- oder viel-Nut-Profilen ausgeliefert. Bevor die darüber zu legenden Blockbohle aufgesetzt wird, ist das Abdichtband mittig auf und in die Nut-Sicken zu legen. Das Gewicht der aufzulegenden Blockbohle drückt das Abdichtband in die Nut-Geometrie.

Abdichtband zwischen den Blockbohlen

Zwischen die Blockbohlen wird parallel zu den gefrästen Nuten das Abdichtband längs eingelegt.
Das sibirische Abdicht-Band ist ca. 16 cm breit aufgerollt. Wenn die Blockbohlen schmaler sind, wird es einfach zusammen gerafft.
Das Eigengewicht der Blockbohlen verdichtet das Abdicht-Band auf weniger als 1 mm.

nachträgliches Dichten im Bestand mit sibirischem Abdichtband

Sibirisches Abdicht-Band dient dem luftdichten Verschließen von Fugen und Verbindungen.
Der luftdichte Fugen-Schluss bleibt diffusionsoffen.
Das Einschieben der Hanfdichtung geschieht von Außen. Es wird in die Fuge eingehämmert.

Hier empfehlen wir einen Blick nach Sibirien:
youtube.com und rutube.ru bietet einige Beispiele für das
Abdichten von Blockhäuser in Sibirien.

Hinweis: In Norddeutschland sagt man "kalfatern". In Russland heißt es "конопатить" (konopatitch). Hanf heißt "конопля" (konoplia).

Besonders Rundstamm-Häuser ohne Fräßnuten können schon nach wenigen Jahren kleine Fugen sichtbar werden lassen.

In die Fugen der Auflage der Rundstämme wird mit roher Gewalt Abdichtband mittels eines Stemmeisens eingehämmert.

Die abgedichtete Hanf-Fuge kann mit Leinöl oder einem Lehmputz versiegelt werden.

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