HDW-FS: Schütthanf - Faserdämmung

Für Kaltdach, Spitzboden und Flachdach von oben

  • von oben befüllen
  • mit einer Harke oder einem Rechen verteilen
  • 100% Hanf, ohne Zusätze
  • kein Zuschnitt, keine Zuschnittreste

Die Ballen sind vorverdichtet. Öffnet man die Ballen und bewegt man das Material, so konditioniert sich die HDW FS eigenständig.

Ein Vereinzeln der Fasern ist nicht nötig.

In Ecken und an den Anschlüssen ist die HDW FS ohne ohne Kraft zu stopfen. Ansonsten wird das Material einfach mit einem Rechen oder einer Harke verteilt. Das Fasermaterial sollte mindestens einmal bewegt werden.

Bauphysikalische Eigenschaften
zertifizierter Baustoff ETA-01/0016
Temperaturleitwert α = 0,341 mm²/s
Wärmedurchgangswert (statisch) λ = 0,045 W/mK
Wärmeverlustwert (dynamisch) 1/b = 0,013 m²K/W√s
spezifische Wärmekapazität c = 2,2 kJ/kgK
Brandschutzklasse C-s2,d0 (B1: schwer brennbar)
Schallabsorptionsgrad bei 6 cm Dämmstärke a = 0,55 (H)
Feuchtesorption 3,89 kg/m²
längenbezogener Strömungswiderstand 1,2 kPa s/m²
Wasserdampf-Diffussionswiderstand µ = 1 - 2

So diffusionsoffen wie möglich bauen! In der Regel kann auf Folie und synthetische Dampfbremsen verzichtet werden.

Beim Verteilen sollten die Fasern nicht vereinzelt werden, da sonst ein scheinbares Volumen aufgebaut wird, welches sich innerhalb von 4 Wochen wieder auf das vorkonditionierte Setzungsmaß reduziert. Eine solche Setzung ist bei einfachem Verteilen ausgeschlossen.

Das Volumen wird bei vorgeschriebener Dichte über viele Jahrzehnte gehalten. Verantwortlich dafür sind die hohen Rückstellkräfte der Hanffasern.

Es wird empfohlen, das gesamte, zuvor berechnete Dämm-Material auf den Dachboden zu bringen. Ist das gesamte Material vollständig verteilt, ist dieses sogleich eine Kontrolle für die setzungssichere Wärmedämmung.

Hanfdämmung im Kaltdach  Kaltdach HanfDämmung     Flachdach-Dämmung Kaltdach Hallenbau Hanfdämmung im Spitzboden