| Eigenschaften der Hanffaser |
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Als Naturfaser sind die Hanffasern verschiedenen Variationen ausgesetzt. Zu den wichtigsten Faktoren, die Qualität und Toleranz dieser Fasern beeinflussen gehören: 1. Landwirtschaftliche Anbauspezifikationen, sowie Sortenwahl 2. Röste 3. Aggressionswert der Aufbereitung
Faser
Rösthanf Röstflachs Ramie Kenaf Sisal Jute Baumwolle Kokos
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Reißfestigkeit(N/mm²)
1110 930 585 930 855 540 450 255
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E–Modul(kN/mm²)
90 93 33 53 38 45 11 5
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Zersetzungs-Temp.
335°C 280°C 293°C - - - - 270°C
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Quelle: Einheimische Faserpflanzen, in: Praxis der Naturwissenschaften Chemie, Köln 1997
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Hanffaser (ungeröstet) |
Flachsfaser (ungeröstet) |
Sisalfaser |
Abacafaser |
| Cellulose |
66 % |
56 % |
63 % |
... |
| Hemicellulose |
16 % |
15 % |
12 % |
gesamt: 64 % |
| Pektine/Lignine |
4 % |
6 % |
11 % |
... |
| Fett und Wachs |
1 % |
1 % |
1 % |
... |
| Eiweis, Asche, Mineralstoffe |
2 % |
10 % |
1 % |
gesamt: 23 % |
| Wassergehalt |
12 % |
12 % |
12 % |
12% |
Quelle: Deutscher Naturfaserverband, Waldenburg 2005
Fraktale Geometrie der Hanffasern
Hanffasern aus aggressiver Aufbereitung zerfasern von einem groben Bast in viele Einzelfasern und Fibrillen.
Fraktale Hanffasern bilden durch den groben Bastanteil offenporige Gelege, Matten oder Filze. Die aufgefaserten Einzelfasern und Fibrillen des Bastes überziehen das offenporige Gelege durch ein reiches Netz an feinen Knoten und Maschen, welche die Verbindungen der Fasern stabil gestalten. Hanffasern sollten nicht geschnitten, sondern gerissen werden! Genau dort, wo eine Sollbruchstelle dieses suggeriert, werden Hanffasern auf eine stochastisch verteilte Länge gerissen.
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