unsere Berufe


Zunächst sind wir Fabrikarbeiter, die jeden Morgen in die Hanf-Fabrik gehen und mit Kollegen und verbundenen Arbeitspartnern arbeiten und im industriellen Maßstab Erzeugnisse herstellen.

Eigentliches Ziel solcher Fabrikarbeit ist und war es und wird es bleiben, die Familie zu ernähren.

So auch bei uns. Wir wollen durch unserer Hände Arbeit tatsächlich unseren Lebensunterhalt bestreiten.

Und es ist eine erfüllte Arbeit, wenn dieses mit tatkräftigem täglichen Schaffen von Werten geschieht.

Konkret für uns:

  1. Wir bauen Hanf an, ernten diesen und verlassen den Acker wieder fruchtbar.

  2. Wir verarbeiten Hanf in seine industriellen Roherzeugnisse.

  3. Wir stellen aus den Roherzeugnissen fertige Gebrauchsgüter her.

  4. Die Gebrauchsgüter stellen wir der Gemeinschaft zur Verfügung.


Ein Hanfmeister fällt nicht vom Himmel.


Um bei uns Hanfmeister zu werden, braucht man zunächst einen richtigen Beruf: Mechatroniker, Betriebselektriker, Maschinenschlosser, Textil-Anlagenführer oder ähnliches.


Ein Industriemechaniker, den wir selbst als Ausbildungsberuf anbieten, muss im Grunde alles lernen. Nicht nur den Zerspaner, der fürs Drehen und Fräsen zuständig ist, nicht nur den Schweißer für das Fügen ...
Der Industriemechaniker muss Grundlagen in allen Metallberufen lernen, er muss Motoren und Getriebe reparieren, er muss E-Motoren warten, er muss Pumpen, Hydraulikmotoren und Pneumatiksysteme ersetzen etc.
Der Mechatroniker muss neben den mechanischen Grundkenntnissen auch Steuerungstechnik programmieren, sowie hydraulische und pneumatische Steuerungen aufbauen.
Die Produktionsarbeit bei uns verlangt technischen Fähigkeiten zwischen Landmaschinen, Anlagentechnik und SPS-Steuerung.


In der Führung und Planung, im Einkauf und im Vertrieb, in der Forschung und Entwicklung fällt der Hanf-Ingenieur auch nicht vom Himmel. Entweder kommt er vom Ingenieurstudium (Agrar-, Bau- oder Textil-Ing), oder er kommt von den Grundlagenwissenschaften (Physik oder Biologie).
Führung und Planung sind bei uns immer sehr produktionsnah, sowohl nah an der landwirtschaftlichen Praxis, also direkt auf dem Acker, oder direkt an den Maschinen der Produktion, oder nah an den Anwendungen wie zum Beispiel auf dem Bau.


Außerdem brauchen wir in der Hanf-Fabrik Buchhaltung und kaufmännisches Wissen, denn die Produkte müssen beworben, vertrieben und verkauft werden.
Dazu lernt man Industriekauffrau oder studiert Betriebswirtschaft.
Einkauf und Vertrieb haben viel mit Lagerhaltung und LKW-Logistik zu tun, aber natürlich auch mit der Pflege der Kunden und dem guten Kontakt zu Lieferanten.


Forschung und Entwicklung ist immer ein Zusammenwirken von Theorie und Praxis, und oft wechselt man zwischen Labor, LapTop und Werkzeugkasten.



Wir bilden aus: Industriemechaniker und Kauffrau
Was verlangen wir? Lust an der Arbeit und Freude am Zusammenarbeiten.

Hanfingenieur Landwirtschaft Hanfmeister Instandhaltung    Elektriker                   Industriemechaniker          Kauffrau                     Forschung und Entwicklung