Fassadendämmung

mit Hanf-Dämmwolle HDW ST

Eine Unterkonstruktion, die an ein bestehendes Gebäude gehängt wird, ist solide und ermöglicht spätere Änderungswünsche und sehr viel später auch einen Rückbau.

Kantholz der gewünschten Dämmstärke wird senkrecht mit Mauerdübeln befestigt.

Der Abstand der Kanthölzer wird an die Gegebenheiten (Fenster, Türen etc.) angepasst; Richtmaß ist 1m.

Die Dichte der Mauerdübel wird in Abhängigkeit von Gebäudesubstanz (Ziegelmauerwerk / Kalksandstein / Stahlbeton), Dämmstärke und lokaler Windlast berechnet. Fischer bietet für seine SRX-Dübel dieses an.

Im Abstand des Platten-Norm-Maßes (30 - 50 cm ) wird die Sparschalung montiert. Zwischen die Sparschalung wird Hanf-Dämmwolle gebracht.

Holzfaser-Platten werden auf der Unterkonstruktion montiert und miteinander verleimt.

Die Holzfaser-Platten werden mit Armierungsmörtel und Armierungsgewebe verputzt.

Je nach Dämmstärke kann entschieden werden, ob die Unterkonstruktion einfach vertikal, oder zweifach vertikal+horizontal oder dreifach vertikal+horizontal+vertikal ausgeführt wird, oder mit Abstandsbrücken. Auch können vormontierte Unterkonstruktionen verwendet werden, wenn diese bauamtlich zugelassen sind.

Fassadendämmung mit HDW und Lärchenschalung

Einfache Lösungen

Obwohl eine doppelte Lärchenschalung nicht winddicht ist und auch keinen 100%-igen Schutz vor Schlagregen darstellt, erwies es sich in der Praxis als wenig problematisch, den Hanf direkt an den alten Putz und ohne eine zusätzliche Winddichtung und ohne zusätzliche Hinterlüftungsebene direkt an die doppelte Lärchenschalung zu dämmen.

Es ist jedoch unbedingt ein Fachmann zu Rate zu ziehen, der die Substanz des Gebäudes, die lokalen Witterungsverhältnisse und die Qualität der Baumaterialien in seine Empfehlung aufnimmt. Ohne die Begutachtung eines Fachmanns vor Ort, sollte auf eine solche einfache Lösung besser verzichtet werden.