Dachdämmung von außen

mit Hanf-Dämmwolle

Wenn im Bestand das Dach erneuert wird, ist es am preiswertesten vor den Dachdeckerarbeiten die Dämmung von außen einzubringen.

HDW ST / HDW FS

Hanf-Dämmwolle kann von außen als Zwischensparrendämmung wie auch als Aufsparrendämmung ausgeführt werden. Stopfhanf-Dämmwolle ST für Steildächer / Schütthanf-Dämmwolle FS für Flachdächer mit weniger als 20° Dachneigung.


Zwischensparrendämmung von außen

Ist der unterliegende Wohnraum bereits ausgebaut, so wird die Hanf-Dämmwolle zwischen die Sparren gebracht. Ist er noch nicht ausgebaut, so muss innenseitig mindestens eine Sparschalung angebracht werden, damit die Dämmung nicht nach innen fallen kann. Ist die Sparrenhöhe nicht ausreichend, kann außenseitig aufgedoppelt werden.

Aufsparrendämmung

Bleiben die Sparren innenseitig sichtbar, so ist auf die innen sichtbare Deckschicht auf den Sparren eine Hilfskonstruktion am besten zweilagig im Kreuz aufzubauen. Diese wird mit Hanf - Dämmwolle gefüllt. Anschließend kann das Unterdach montiert werden, welches die Dachlatten trägt.

Unterdach

Es ist üblich, vor der Dacheindeckung ein "Unterdach" auf die Dämmung zu setzen. Besser als jede Unterspannbahn ist die Ausführung des Unterdaches durch eine Hartschale aus Rauspund oder Holzweichfaserplatten. Sowohl die Vollholzschalung als auch die Holzweichfaserplatten (Unterdachplatten) werden im direkten Anschluss an die Hanf-Dämmwolle ohne Luftebene montiert.

Hinterlüftung?

Eine Hinterlüftung ist nur nötig, wenn die Gefahr besteht, dass der (falsche) Dämmstoff nass wird und nicht mehr abtrocknen kann. Hanf aber trocknet immer wieder ab. Eine Hinterlüftung ist nicht nötig - oft ist eine Hinterlüftung sogar nachteilig.

Regen während der Bauarbeiten

Die Hanfdämmung muss wie jede andere Dämmung auch vor Wasser geschützt werden. Daher ist eine Regenschutz einzuplanen. Nass gewordene Hanf-Dämmwolle muss erst trocknen, bevor weiter gearbeitet wird.